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Hubbrücke Saltina, Brig-Glis

Dienststelle für Mobilität

Die neue Stahlbrücke quert die Saltina schiefwinklig. Die Fahrbahnplatte besteht aus einer verstärkten Blechkonstruktion auf dieser wurde eine ein Gussasphalt aufgetragen. Das einzig Sichtbare am Hubmechanismus sind die vier Pfeiler mit den Umlaufrädern und den darauf umgelenkten Seilen. Für die Hubmechanik ist ein Gegengewichtssystem mit Wasserlast gewählt worden. Auf der einen Seite befindet sich die 152 t schwere, eingeflaschte Stahlbrücke die mit Stahlseilen über Räder und Synchronisationsachse mit dem 37.5 t schweren und 50 m3 Wasser fassenden Wasserbehälter auf der anderen Seite vorgespannt ist. Hubzeit 6 min.
 

Fachgebiet: Ingenieurbauten
Dienstleistungen: Planung
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Termine

1996 - 1997 (Bauzeit: 5 Monate)

Kosten

CHF 2 Mio.

Leistungen

Vorstudien diverser Hubsysteme, Variantenstudien Brückensysteme. Projekt und Ausführung der gesamten Anlage inkl. der Hubtechnik, Begleiten der jährlichen Unterhaltskontrollen im Frühjahr und Herbst während den Hubübungen durch die Ortsfeuerwehr.

Spezielles

Pilotprojekt in einer komplexen Planung zwischen Ingenieurstatik, Mechanik zur Sicherstellung des Hochwasserschutzes.

An der 25. Internationalen Erfindermesse in Genf wurde das Projekt mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.